Oliver KROPF

 

 

Ausstellungsansicht, "REISE NACH IXTLAN", 2012, Brunnhofer Galerie

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Oliver Kropfs Pinselstriche zeugen von einer Kraft und Stärke, aber gleichsam auch von einer Freude an der Malerei per se. Die spontane Gestik, die erkennbaren Spuren der Pinselführung werden meist auch in den stets männlichen Protagonisten aufgegriffen. Oft handelt es sich bei diesen um typisch klischeehaft besetzte Männerrollen. Der Jäger mit angelegtem Gewehr auf der Jagd, der Krieger, der auf dem galoppierenden Pferd seinen Bogen spannt, oder auch der Diktator, der sein Volk anführt. Und doch sind diese starken Männer verletzlich. So wirkt der Krieger plötzlich verzweifelt und vergräbt sein Gesicht in seiner Hand, der Clown verliert seine Allüren als Spaßmacher und wirkt selbst gehetzt und ängstlich...
Die Position von Oliver Kropf ist spannend und erfrischend. Collage-artig baut er seine Gegenstände in den malerischen Hintergrund ein und verbindet in seinen Werken Mystik und reine Malerei. Und wenn eine rote Figur durch die Himmelsphäre fliegt, so sieht der Künstler sich selbst darin, ständig rauf und runter, aber doch in luftigen Höhen frei fliegend.(Eva Maria Bechter)
 

Werkbeschreibung

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