2012 - ANTON PETZ


Anton Petz, "Das große Warten", Öl auf Leinwand, 240x160cm

ERÖFFNUNG: Sonntag, 15. Jänner 2012, 19.00Uhr
DAUER: Bis  21. Februar  2012

Anton Petz konzentriert sich bei seiner Malerei auf die Bedeutung und Wirkung von massenmedial, vor allem durch das Fernsehen verbreiteter Bilder, und er verfolgt damit eine der wichtigsten Bedingungen unserer Realitätswahrnehmung.
Im Zentrum seiner Bestandsaufnahme stehen verschiedene Darstellungen von Menschenmengen. Es geht dabei nicht um konkrete Ereignisse in der Weltgeschichte oder um politisch nachvollziehbare und einzuordnende Vorgänge und Zusammenhänge, aber jeder Betrachter, der jene Arbeiten von Anton Petz sieht, wird unweigerlich an Nachrichtenbilder des UN-Sicherheitsrates, der Börse, an Bilder von Großdemonstrationen, e.c. erinnert. Die gemalten Bilder beabsichtigen keine nähere Kennzeichnung der Einzelpersonen. Die gestisch und schnell gesetzten Pinselstriche erschaffen eine farbmächtige Welt aus Waagrechten, Senkrechten und Diagonalen, aus vereinzelt runden und kreisförmigen Elementen, die mit beeindruckendem Schwung zielsicher und ganzflächig gesetzt sind.
 (Auszug aus "Zur Malerei von Anton Petz als Gegenentwurf zur TV-Realität,  Judith Bader )