2012 - MORITZ GÖTZE



ERÖFFNUNG
: Sonntag, 16. Sept.  2012, 19.00Uhr
DAUER: Bis 16.Oktober 2012

„GOLDRAUSCH“

 

 Als Moritz Götze kurz nach der Wiedervereinigung die nun gesamtdeutschen Kunstmessen besuchte, hat es ihm, nach eigenem Bekunden, „die Beine weggehauen“.

Für einen Künstler wie ihn, 1964 in Halle (ehem. DDR) geboren, war die Situation voller Widersprüche. Er staunte über die Vielfalt des Angebotenen, deren Preise und Nachfrage. 

Kurz darauf waren seine Kunstwerke selbst auf diesem Messen zu sehen und seine Bilder wurden von KuratorInnen und KritikerInnen als „Deutscher Pop“ bezeichnet. Der Künstler aus dem „Osten“ erschuf sozusagen den „Deutschen Pop“

Aber was ist deutsche Popart? Sie ist wie der große amerikanische Bruder poppig bunt, flächig, hat keine Berührungsängste gegenüber Comics und ist eine Umwälzmaschine für alles von Avantgarde über Repräsentationskunst bis Krempel.

Moritz Götze stochert und gräbt in der deutschen Geschichte, schreckt vor Niemanden zurück und weil es Pop ist,
stehen seine Bild jenseits alter politischer Kontroversen, denn Moritz Götzes Popart ist für jeden guten Gedanken offen. 

Trotz seiner großen Erfolge und Bekanntheit sind seine Bilder immer noch bezahlbar, dafür sorgt er selbst mit seiner Devise:
„Immer schön bezahlbar bleiben“.